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Kükelhausrundweg

Ein Highlight ist der 1,2 km lange Rundweg durch den Herminghauspark mit elf Spielstationen zur Entfaltung der Sinne (nach Hugo Kükelhaus). Die interaktiven Spielstationen laden zum ausprobieren ein und bieten so manche interassente Aus- und Einblicke. Die jeweiligen Standorte der Kükelhaus-Stationen finden sie unter der Rubrik Ubersichtsplan.

 

Die elf Stationen

Station 1: Drehstein

Unser Raum- und Zeitgefühl ist geprägt durch unsere eigene Körpermasse und deren Bewegungs-geschwindigkeit. Die erheblich größere Masse des Drehsteins in Bewegung zu setzen benötigt entweder wesentlich mehr Zeit oder oder mehr Kraft als uns selbst zu bewegen. Der Drehstein kann entweder durch einen extremen Kraftaufwand in kurzer Zeit bewegt werden, oder z.B. durch den Druck des kleinen Fingers über einen langen Zeitraum.

 

Station 2: Rotierende Scheiben

Bei langsamer Drehung der Scheibe entsteht der Eindruck einer:

- pulsierenden Schwingung

- Farbmischung und Wahrnehmung von Komplementärfarben

- eines räumlich rotierenden Kegels und Trichterkraters.

Es geht um die Grundprinizipien der Wahrnehmung am Beispiel des Sehrvorgangs, die auch gemeinsam von meherern Menschen unter-schiedlichen Alters erfahren werden können.

 

Station 3: Oktoskop

Der Blick durch das Oktoskop richtet sich auf die Welt. Wie in einem Kaleidoskop führt die Spiegelung zur Symmetrie und damit zu neuen Formen und Ordnungen, die durch die Drehung der Spiegel in Bewegung gebracht werden. Diese Symmetrie führt sichtbar nicht nur zu einer bloßen Vervielfältigung, sondern steigert den Eindruck zu einer ganz neuen, vollständigen Figur. Spiegelgleichheit findet sich sowohl in der Gestaltungsform der äußeren Natur (z.B. Eiskristalle) als auch in der subjektiven Wahrnehmung wieder (z.B. wird ein Gesicht spiegelgleich empfunden).

 

Station 4: Impulskugeln

Rhythmus ist eine der Grundgestalten, in denen wir Zeit wahrnehmen: durch Tag und Nacht, Herzschlag oder Atem. Das Impulskugel-Gerät lässt Rhythmus und Kraft sichtbar werden. Es fasziniert einerseits durch eine geheimnisvoll anmutende Übertragung von Stossimpulsen, andererseits durch die Präszision, in der die Gesetzmässigkeit dieser Naturerscheinung auftritt.

 

Station 5: Wasserstrudel

Bewegungen vollziehen sich in der Natur in schraubenartigen, spiraligen Formen. Dies gilt für Bewegungen der menschlichen Gelenke bis hin zur Milchstraße und den Galaxien. Wer die Handkurbel an diesem Gerät bedient, sieht das formende Prinzip einer Strudelbewegung. Während sich ein Sogtrichter nach unten bildet, steigt gegenläufig das Wasser als Gegenstrudel im Zylinder empor.

 

Station 6: Balancier-Scheibe

Die überdimensionale Balancierscheibe regt Gruppen zum gemeinsamen Balancierspiel an. Menschen, auch unterschiedlichen Alters, erfahren miteinander die gemeinsame Lage und was sie verändert: Bewegungen zusammenwirken lassen, den anderen überraschen, durch gutes Gespür und leichte Verständigung gemeinsam ins Gleichgewicht kommen.

 

Station 7: Lichtstein

Der doppelbrechende Spat nimmt bei den Steinen eine Sonderstellung ein. Er bricht das Licht zu den Spektralfarben nicht wie ein Prisma durch Kantenreflektion, sondern durch Polarisierung an den inneren Schichten. Wenn Licht auf den transparenten Stein fällt, sieht man bei genauem Betrachten, wie das Licht an den inneren Schichtungen des Steins zu den prächtigen Farben des Regenbogens gebrochen wird.

 

Station 8: Lithophon

Es ist ein Erlebnis, wenn man überdimensionale Steine zum Klingen bringt.

Durch Anschlagen von massivem Granitgestein mit einem Gummi-hammer ergeben sich verschiedenste Klangvariationen und Harmonien. Diese Station wurde mutwillig zerstört. Die Tatverdächtigen wurden ermittelt. Eine Instand-setzung ist geplant.

 

Station 9: Tastweg

Verschiedene Bodenbeläge vermitteln den Sinnen beim Begehen unterschiedliche Reize. Platten sind ebenflächig und hart, Mulch federt die Schritte ab, Kies weicht zu den Seiten aus und knirscht dabei. Gönnen Sie Ihren Füßen ein Tasterlebnis in dem Sie auch mal barfuß über den Erlebnispfad laufen!

(Vorher auf Fremdkörper konrollieren!)

 

Station 10: Steinpendel

Setzen Sie sich auf den Steinblock und schwingen Sie leicht mit geschlossenen Augen. Die Eigenbewegung wird auf ungewohnte Weise verlangsamt. Ein Hauch von Schwerelosigkeit wird spürbar. Oder versuchen Sie einmal den Stein nur mit einem Haar, das Sie um das Seil legen, ins Schwingen zu bringen.

 

Station 11: Summstein

Wer den Kopf in die Aushölung des riesigen Findlings steckt und in unterschiedlichen Tonlagen summt, taucht für sich allein in eine geschlossene Welt ein. Man findet "seinen" Ton, und der ganze Körper wird in wohltuende, harmonische Schwingungen versetzt.

 

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